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CRM Case Studies
25.03.2012, 22:52
Post: #11
RE: CRM Case Studies
(25.03.2012 19:17)VJS OCC Wrote:  Es bleibt doch dabei und kann kaum schöngeredet werden: Ihre, wie auch immer geartete, Geschäftsbeziehung zu diesem Unternehmen in allen Ehren, aber hier will sich eine weitere Personalagentur am Markt etablieren und nutzt das Thema CRM als Werbezweck. Diese Werbung, verpackt als "Case Study CRM" ist ein schöner Aufsatz, bringt aber m.E. keine neuen Erkenntnisse. Das gutes CRM essentiell wichtig ist für eine qualitativ hochwertige Operation, wissen wir alle. Gerade die Seiten vier und fünf lesen sich aber wie ein Loblied auf die Servicedienstleistungen dieser Firma.

Siehe oben. Klar, für manche sind diese Themen schon altbekannt. Leider aber noch nicht für alle - gerade jetzt wogt zum Beispiel bei pprune eine Diskussion darüber, ob CRM nicht nur Beutelschneiderei ist, und ob wirklich alle Chefs in der Business Aviation die Notwendigkeit solcher Maßnahmen einsehen, bezweifele ich mal.

(25.03.2012 19:17)VJS OCC Wrote:  Kommissionen für Vermittlungsleistungen solcher Unternehmen werden i.d.R. auch nicht dem Bewerber selbst abverlangt, sondern dem einstellenden Unternehmen bei Vermittlung eines Kandidaten in Rechnung gestellt. Es verwundert, daß Ihnen dieses Geschäftsprinzip trotz ihrer scheinbar engen Verbindung zu einem solchen Personaldienstleister angeblich verborgen geblieben sein will.

"Eng" ist wirklich etwas zu viel gesagt Wink Aber davon ab: Du warst es der geschrieben hat, daß "hier wird m.E. von Dritten mit der Situation der joblosen Piloten noch einmal Geld gemacht (Kommissionszahlungen für Vermittlungsleistungen)." Ich habe es bisher nicht anders erlebt, daß die Firma für die Vermittlungsleistung zahlt, und genau das habe ich geschrieben, weil ich (als Bewerber) es nicht anders erfahren habe. Ich vestehe also die Verwunderung über etwas, was ich nicht gesagt habe, nicht Wink

(25.03.2012 19:17)VJS OCC Wrote:  Nur aus Interesse: Laut dieser Publikation sind Sie bei einem "bedeutenden Unternehmen der Business Aviation" tätig, darf man erfahren welches dieses ist?

Ja, darf man natürlich - wenn man mich nett fragt und ich gleichzeitig auch erfahre, mit wem ich es zu tun habe. Ist doch nur fair, oder? Kannst mir ja eine PN schreiben.

Alles in allem verstehe ich die Aufregung nicht. Gut, wenn Dir die Themen des Artikels zu bekannt und langweilig sind, dann sei es so. Ich werde mich beim nächsten Mal (noch) mehr anstrengen. Aber da gleich so eine Verschwörung mit allem drum und dran daraus zu stricken - bist Du vielleicht einfach mit dem falschen Bein aus dem Bett gestiegen?


P.S.: Es ist nicht Vista Jet Big Grin

"One of the greatest conundrums in safety work is to explain why a slide into disaster, so easy to see and depict in retrospect, was missed by those who inflicted it on themselves." - Sidney Dekker
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25.03.2012, 23:42 (This post was last modified: 25.03.2012 23:59 by VJS OCC.)
Post: #12
RE: CRM Case Studies
Verdrehen Sie bitte nicht meine Aussage. Lesen Sie den Text einfach noch einmal durch. Ich habe Herrn Dmoch lediglich kurz geantwortet, dass ein Unternehmen in der Personalauswahlbranche (selbstverständlich gewinnorientiert arbeitend) für seine Dienste z.B. Screening von Bewerbern i.d.R. der Fluggesellschaft(Auftraggeber) die Vermittlungsleistung im Erfolgsfalle(Einstellung) in Rechnung stellt. Nicht dem Bewerber. Das Luftfahrtunternehmen hofft in diesem Fall auf eine Kosteneinsparung weil es diesen Auswahlprozess teilweise damit ausgelagert hat.

Dass Herr Dmoch Ihr Geschäftsprinzip nicht kennt obwohl er für Sie werbewirksam publiziert, darf
bezweifelt werden.

Eine geeignete Personalauswahl aufgrund von IATA-Richtlinien ist eine berechtigte und gute Forderung, es stellt sich die jedoch ebenfalls berechtigte Frage, ob dies unbedingt durch ein drittes Unternehmen stattfinden sollte.

Sie lesen ganz recht bei mir eine Abneigung gegen Unternehmen dieser Art heraus, da durch solche Firmen keinerlei Vorteil fuer den Arbeitnehmer entsteht. Eher das Gegenteil ist der Fall. Hier wird m.E. nur eine weitere Gelddruckmaschine zwischengeschaltet im Bewerbungsverfahren. Ob dadurch ein Mehrwert entsteht für die auftraggebende Fluggesellschaft lasse ich dahingestellt.

Es soll erfreulicherweise Unternehmen geben, welche Ihre Auswahl mittlerweile wieder selbst durchführen, da kein nennenswerter Qualitätsgewinn erkennbar war. Dies ist auch die Situation wie sie früher vermehrt vorlag: es gab viele Auswahlverfahren bei vielen einzelnen Fluggesellschaften und damit viel mehr Chancen für Bewerber. Dies halte ich selbst für weitaus besser im sinne von Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Ihr Vorwurf, es handele sich meinerseits um eine Neiddebatte ist allenfalls erheiternd.

1. Mir ist selbstverständlich klar, warum Ihnen an einem Abwürgen der Diskussion um die Profitorientierung eines Personalauswahlunternehmens gelegen ist.

2. Es ist schon witzig, wie Sie hier die Not zur Tugend machen und den Bedarf an qualitativ guten Pilotenauswahlverfahren bei Fluggesellschaften zur zwingenden Existenzberechtigung für Ihr eigenes Unternehmen machen.

Das Sie in der neugegründeten AG Business Aviation der VC eine gewisse Rolle spielen ist mir bekannt. Diese Verquickung von gewerkschaftlichem/berufsständischem Engagement und eigenen Geschäftsinteressen hat schon ein Geschmäckle und ich werde dies hier besser nicht kommentieren, der geneigte Beobachter wird sich über diesen Umstand sein eigenes Bild machen können.

Aber es ging in diesem Thread auch wohl eher um die Inhalte der Publikation von Herrn Dmoch, aber das wissen Sie ja, Sie publizieren den Artikel ja schliesslich selbst. Natürlich aus besten Absichten heraus.

Unsere Antworten hier haben sich überschnitten. Obiges ist an Herrn Beckert gerichtet, den Eigentümer der Firma Aviationscreening.

@Herrn Dmoch:

Eine Beantwortung Ihrer letzten Aussagen erübrigt sich wohl. Ihre, laut eigener Aussage in der sog. "Case Study", genannten erworbenen "profunden Kenntnisse" scheinen Empfangsbereitschaft für Kritik und entsprechender Diskussion nicht mit einzuschließen. Ob das zu Ihrem Thema CRM so passt?

Die Antworten von Ihnen und Herrn Beckert lassen vielversprechend erahnen, wie es um das Unternehmen "Aviationscreening" bestellt ist. Auch hinsichtlich der Kompetenz in Bezug auf CRM.
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26.03.2012, 01:55
Post: #13
RE: CRM Case Studies
So Leute. Jetzt mal alle einen Gang runterschalten.

Dass eine Firma hier offen Auftritt ist legitim. Dass eine Firma Geld verdienen möchte - geschenkt. Solange die Beiträge nicht die Werbung zum Hauptzweck haben und sich ein Mehrwehrt für den Leser ergibt, ist alles im grünen Bereich. Wenn dies bei der Fallstudie nicht von allen so gesehen wird, ist auch das legitim. Dann nimmt man halt nur den Link zum CRM Buch mit und vergisst den Rest. Noch besser wäre es im Gegenzug eine qualitativ bessere Studie online zu stellen.

Die Überlegungen zu den Dienstleistungen von Aviascreening, möchte ich mal wie folgt kommentieren:

CRM:
Gute CRM Schulung ist sehr wichtig. Schlechte CRM Schulung lappt in die Zeit und Geldverschwendung. Was von diesem Anbieter geboten wird weiß ich nicht und es wird hier auch niemand klären können.

AUSWAHLVERFAHREN:
Ich habe noch kein objektives Auswahlverfahren kennen gelernt. Außer einem halben Jahr Supervision kann ich mir auch nichts Brauchbares vorstellen. Da dies aber illusorisch ist und ein Auswahlverfahren vorgeschrieben ist, wird es auch Firmen geben, die Auswahlverfahren anbieten. Ob ausgelagert oder intern durchgeführt, dürfte für die Aspiranten zweitrangig sein. Viel wichtiger ist, die Verhinderung von quasi Monopolen, da diese aufgrund der unhaltbaren bis zu lebenslangen Sperren bei Nichtbestehen, die Zahl der Möglichkeiten für neue Kollegen immer weiter zusammenschrumpfen lässt. DLR - fail. Interpersonal - fail. 2 schlechte Tage erwischt und man muss quasi jedes Angebot annehmen, dass übrig bleibt.

Herrn Beckerts Engagement in der Arbeitsgruppe Business Aviation ist kein Geheimnis und kann von jedem auf der VC Seite recherchiert werden. Da ich ebenfalls dort aktiv bin, kann ich - falls das was wert sein sollte - eine Beeinflussung durch seine privatwirtschaftliche Tätigkeit bis jetzt ausschließen und werde mich auch dafür einsetzten, dass dies so bleibt.

In a nutshell:
Wenn Ihr Euch nicht mögt und keine handfesten Argumente habt, dann ignoriert Euch bitte. Wenn Ihr 200 Beiträge zum Thema "Du bist aber viel dööfer, als ich" posten wollt, dann tut das bitte bei Pilots.de.

Jetzt Kopfschmerztablette (Nein. Nicht Wegen Euch). Dann Bett.

Gute Nacht.


"Der Mensch besteht zu über 80% aus Wasser und Eitelkeit"

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18.10.2013, 09:19
Post: #14
RE: CRM Case Studies
Es ist schon traurig zu lesen, wie manche User hier versuchen, sich durch Polemik zu behaupten.

Der Thread ist zwar schon älter, aber so wichtig wie nie zuvor.

Es ist völlig egal, wenn sich ein Unternehmen hier "versucht" zu etablieren, welches ich persönlich als keineswegs verwerflich empfinde, wenn der Background stimmt, denn WO, meine lieben Mitstreiter, fängt den CRM an?

!!!!!! IN DER PERSONALAUSWAHL !!!!!!

und mit einem einfachen Screening ist es nicht getan.

Ebenfalls ist es belanglos, wer oder von wo, Gelder eben für diesen Part fliessen, wenn es doch zur beiderseitigen Sicherheit der Parteien führt, die eben im nachhinein die Leidtragenden sind.

@VJS OCC
Es würde mich interessieren, warum Sie der Annahme sind, das derartige Unternehmen, sehr zum Nachteil jobsuchender Piloten aufwarten?

Nein, es ist mir eigentlich egal, denn Ihr argumentatio ad hominem verläuft ins Nirwana.

Schade, aber ich hoffe, daß wir durch "Neuaufnahme" eben dieser sehr wichtigen Thematik, wieder Futter zum diskutieren erhalten und den eigentlichen Inhalt wieder nach vorne rücken können.

Happy Landings
Stephan
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